| TGM SV verschenkt zwei Punkte |
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| Geschrieben von Patrick Leonhardt | |
| Sonntag, 30. Oktober 2011 | |
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Nur 4:4 nach 4:2 gegen Wiesbaden / Drei Geschenke für die Gäste Die Verbandsliga-Fußballerinnen der TGM SV verschenkten beim 4:4 (2:1) gegen Eintracht Wiesbaden zwei Punkte. Die TGM SV musste auf die erkrankten Wilkes und Baykal verzichten. Für sie rückten Werner und Beierl ins Team. Wiesbaden, Absteiger aus der Regionalliga, präsentierte sich entgegen dem derzeitigen Tabellenplatz als guter Gegner, dennoch lagen die Vorteile klar bei den Jügesheimerinnen. Gleich zu Beginn dominierte die TGM SV das Spielgeschehen und erarbeitete sich sehenswerte Torchancen. Doch es dauerte 33 geduldige Minuten, bis Günther das verdiente 1:0 erzielte. Wenski brachte einen indirekten Freistoß auf die linke Seite zu Colella, die wiederum präzise auf Günther flankte. Günther köpfte das 1:0. Vier Minuten später erhöhte Beierl nach einem Alleingang auf 2:0 und dribbelte sich dabei komplett durch die Wiesbadener Abwehrformation. In der 41. Spielminute erzielte die Germania ihren ersten Treffer, nachdem Follner einen Schuss abprallen ließ und keiner energisch genug zum Ball ging, so dass Wiesbaden ungestört vollendete. Unzufrieden über die erneute schlechte Verwertung der zahlreichen Torchancen ging es in die zweite Halbzeit, mit dem Ziel, mehr Tore zu schießen. Im Minutentakt kam die TGM SV zu Möglichkeiten. Kilic, Günther, Beierl und Colella hätten allesamt treffen können, bei freistehendem Tor und nur drei Meter Entfernung sogar treffen müssen. Doch es waren die Gäste aus Wiesbaden, die in der 61. Minute aus einer deutlichen Abseitsstellung heraus den Ausgleichstreffer erzielten. Es war Geschenk Nummer eins von insgesamt dreien in dieser Partie. In der 72. Minute war es wieder Günther, die nach einer Kilic Ecke den Ball regelrecht ins Tor hämmerte. Günther erhöhte in der 85. Minute sogar auf 4:2. Es waren nur noch drei Minuten zu spielen als es zu Geschenk Nummer zwei für Wiesbaden kam. Follner ging im Strafraum zum Ball, um diesen zu erobern, streifte dabei die Wiesbadener Stürmerin und es kam zu einem unnötigen Strafstoß für die Gäste, den sie anschließend verwandelten. In der 89. Minute kam es dann zu Geschenk Nummer drei und zu einem „Deja Vu" für Kapitänin Brönner. Angeblich soll sie ihre Gegenspielerin gefoult haben, doch es bestand keinerlei Körperkontakt. Es war exakt die gleiche Position, Situation und Fehlentscheidung wie vor einer Woche im Spiel gegen Mittelbuchen. Und es gab auch exakt das gleiche Resultat - das Gegentor. Die sonst souveräne Follner hatte den Ball bereits in den Händen, ließ ihn jedoch unglücklich fallen. „Das Unentschieden gegen Wiesbaden waren zwei absolut verschenkte Punkte. Wenn du zweimal führst und drei Minuten vor Schluss sogar mit 4:2, musst du das Schiff sicher in den Hafen fahren. Für Wiesbaden war es ein Glückstag mit drei unnötigen Geschenken, eins von uns und zwei vom Schiedsrichter. Das ist sehr ärgerlich", meinte TGM SV-Trainerin Tamara Richter. TGM SV: Follner; Werner, Wenski, Desch, Stock (46. Berger), Brönner, Bärthel, Colella, Günther, Kilic, Beierl Tore: 1:0 Günther (33.), 2:0 Beierl (37.), 2:1 (41.), 2:2 (61.), 3:2, 4:2 Günther (72., 85.), 4:3 (87./FE), 4:4 (89.) |
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