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Am Sonntag Spitzenspiel gegen Viktoria Aschaffenburg
Am Sonntag um 15 Uhr erwartet die TGM SV als Tabellenzweiter den punktgleichen Dritten Viktoria Aschaffenburg zum Spitzenduell in der Verbandsliga Süd.
Nach abgelaufener Rotsperre und erfolgreicher Zahn-OP erzielte Khaibar Amani unter der Woche im Pokalspiel in Hainstadt (5:0) zwei Treffer, ist somit am Sonntag eine wertvolle Alternative. Auch Christopher Reinhard (Bänderanriss) war unter der Woche im Einsatz. Jörn Kohl, der beim 3:0 in Geinsheim aufgrund einer Magenverstimmung ausfiel, ist gegen die Unterfranken ebenfalls mit von der Partie.
Und hier drei Fragen an TGM SV-Trainer Lars Schmidt (Foto)
Wie lautet ihre Zwischenbilanz nach zehn Spieltagen?
Wir sind sehr gut gestartet. Die Mannschaft hat sich sehr schnell gefunden, obwohl wir im Sommer eine große Fluktuation hatten. Die Charaktere passen sehr gut zusammen. Karlo Wöll und ich haben Wert darauf gelegt, dass wir auch genügend Linksfüßler in der Mannschaft haben, auch das passt sehr gut. Die Mannschaft hat viel Qualität. Wir müssen jetzt aber die Ruhe bewahren, Woche für Woche auf die kommenden Aufgabe hinarbeiten.
Am Sonntag steht das Spitzenspiel gegen Viktoria Aschaffenburg an. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Die Viktoria ist vielleicht noch etwas routinierter als wir. Wir haben viele junge Spieler, aber auch einige mit reichlich Erfahrung. Ich habe die Aschaffenburger zweimal beobachtet. Ob Jovanovic, Horr oder Schmidt - das ist schon eine ganz clevere Truppe, die so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Und sie können jederzeit zuschlagen. Mit Giulio Fiordellisi haben sie den wohl schnellsten Stürmer der Liga, der derzeit einen Lauf hat. Er scheint sich bei der Viktoria wohl zu fühlen und dann trifft er auch. Aber wenn bei uns am Sonntag alles passt, sind wir zumindest auf Augenhöhe mit den Aschaffenburgern.
Wie schätzen Sie die Verbandsliga insgesamt ein?
Sie ist deutlicher ausgeglichener als in der vergangenen Saison. Germania Ober-Roden und der SV Geinsheim fallen im Augenblick etwas ab. Ansonsten kannst du aber überall unter die Räder kommen, wenn du nicht einhundert Prozent deines Leistungsvermögens abrufst. So wie wir bei unserer 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger Usingen. Aber das kann immer mal passieren.
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